Solider Start
Am Freitag fand ein Training samt Pikett-Spieler statt. Da Pontieri verletzungsbedingt ausfiel, wurde ein Platz frei. Der Staff hat sich entschieden, Lutiger nachzunominieren für das Heimturnier an den darauffolgenden Tagen. Betreuer Loris band gleich selbst die Schlittschuhe und half mit im Freitagstraining. Die Jungs waren bereit, den Kanton zu vertreten gegen Neuchâtel / Jura, Graubünden, Ticino und EVI. Gegen letzteren fand das erste Spiel um 10.00 Uhr statt. Nach dem ersten Drittel und drei schnellen Toren der Innerschweizer fand alleine Hirschi eine Antwort. Graf fand den Anschluss im zweiten Abschnitt, doch erneut zwei schnelle Tore gegen uns. Daraufhin wurde Merki mit Mey ausgewechselt, um das Team wachzurütteln. Auch Mey musste gegen EVI einmal hinter sich greifen. Im letzten Drittel fanden erneut Hirschi und Fürer die Maschen, sodass eine 4:6-Auftaktniederlage resultierte.
Kurze Stärkung im Restaurant und sogleich das nächste Spiel gegen Ticino. Dass wir gegen die Tessiner stets auf Augenhöhe sind, bestätigen letztjährige Resultate. Auch in diesem Jahr war das so. Ein Spiel, das von der Dynamik her alles hatte: Druckphasen auf beiden Seiten, einen Penalty, etliche Alleingänge die pariert wurden, und dennoch gingen wir erneut als Verlierer vom Eis. In den letzten 8 Minuten mussten wir den Ausgleich und zwei weitere Treffer entgegennehmen, und somit war das Schlussresultat 3:5 für Ticino (Tore: Rechsteiner, Hirschi, Fürer).
Am Sonntag konnte ein wenig ausgeschlafen werden. Wir hatten das letzte Morgenspiel und das letzte Nachmittagsspiel auf dem Plan. Heute auch mit Assistent Matteo an Bord, welcher das intensive Körperspiel predigte. Attribute, welche eigentlich Standard sind im Eishockey, mussten angesprochen werden und damit zeigten wir ein anderes Gesicht. Die Kinder in Grün fanden daran Gefallen und begannen, um jede Scheibe zu kämpfen. Zwei grossartige Spiele mit mehr Biss und Wille. Gegen Graubünden mit Mey im Tor schafften wir es trotz Unterzahl, den 4:3-Vorsprung über die Zeit zu bringen (Tore: Stamm, Lutiger, Egger, Calandrelli). Wieder ein enges Programm stand uns bevor und sogar mit dem Wunsch der Jurassen, ein paar Minuten früher anzuspielen aufgrund ihrer langen Heimreise. Gesagt, getan – mit Kampf und Checks machten wir ihnen sogleich die Räume eng. Im zweiten Spiel heute mit Merki im Tor machten wir da weiter, wo wir aufgehört haben. Allein im Mitteldrittel war ein wenig der Flaus im Spiel, ein erneuter Weckruf führte die Jungs zurück zum Toreschiessen. Wir gewannen gegen Neuchâtel / Jura 6:2 (Tore: Lutiger (2), Rotach, Calandrelli, Graf, Stamm) und können nach dem ersten Turnier vom 6. Platz aus winken.
Vielen herzlichen Dank an alle helfenden Hände, ohne euch wären wir nicht fähig gewesen, das Turnier aufzustellen. Nun heisst es, weiter arbeiten, bewusst und intensiv zu trainieren, und dann sehen wir im November wieder, wo wir stehen...